Raps

Brassica napus

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Raps beginnt schon im späten Winter mit der Blattproduktion und steht bereits im Februar als Futterpflanze zur Verfügung. Im März/ April erreichen die Pflanzen rasend schnell eine Größe von über 1m. Als Schildkrötenfutter eignet sich Raps vom Acker dennoch nicht, da er mit diversen Chemikalien gespritzt wird. Aber wenn man in der entsprechenden Gegend wohnt, verirrt sich so manche Rapspflanze an Wegränder und in Gärten

Man kann ihn auch gezielt ansäen, indem man im Herbst vom Feld einige reife Samenhülsen entnimmt und ausstreut. 

Herkömmlicher Raps enthält Senfölglycoside, die zwar einerseits antibakteriell wirken, aber andererseits - im Übermaß genossen - (angeblich) die Nieren belasten. Heutzutage wird praktisch nur noch 00-Raps kultiviert, der kaum Senfölglycoside enthält. Weil diese Warnstoffe fehlen, fressen Wildtiere, z.B. Rehe, Unmengen davon, sodass sie nach Genuss von 00-Raps von schweren Verdauungsstörungen geplagt werden. 

Auch Schildkröten sollten 00-Raps nicht im Übermaß zu fressen bekommen, auch weil er sehr proteinhaltig ist. Jedoch ist er für Tiere, die nicht überwintert werden, ein willkommenes Beifutter.

 

 

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